Sei-Ki im Kiental, Nov. 2026

Der Anfängergeist – Shoshin

Anfängergeist

Ein Weg jenseits von Leistungsdruck und vielen Techniken hin zu direkter authentischer Berührung und Resonanz.

“Der Geist des Anfängers hat viele Möglichkeiten, jener des Experten hat nur wenige.” (Shunryu Suzuki Roshi)

In den Komplementär Therapie Ausbildungen werden tolle Haltungen, Fertigkeiten, Werkzeuge, Theorien und Konzepte vermittelt, die auch wirken. Doch manchmal kommen wir in der Praxis trotz toller Pläne, Befunde und Herangehensweisen, nicht wirklich weiter. Erreichen unsere Klient*innen nicht und beginnen an uns zu zweifeln. Erfolgsdruck baut sich auf. Die inneren Leister werden aktiviert.

Körperarbeit ist sehr einfach und gleichzeitig unglaublich komplex. Mit Hilfe von Berührung im richtigen Moment an der stimmigen Stelle, öffnet sich der Körper. Ki fliesst und Veränderung stellt sich ein. Ki hat seine ganz eigene Intelligenz und hält sich nicht an Konzepte, die wir erstellen um es zu verstehen. Lebendigkeit zeigt sich in jedem Moment ein wenig anders.

Vertraue ich meiner Berührung? Bleibe ich authentisch? Was sind meine Qualitäten die ich einbringen kann? In diesem Kurs wollen wir dies zusammen erkunden.

Die Zeit ist reif Klient*innen direkt in ihre eigene Erfahrung zu führen und sie erleben zu lassen, dass die Antworten ihrer Anliegen bei ihnen selbst zu finden sind. Im direkten Erleben und Erkunden der Berührung und Begleitung entsteht Sicherheit, sowohl für die Klient*in wie auch für die Therapeut*in.

Dabei ist der erste Schritt ganz anzukommen! Da zu sein mit dem was ist!

Indem wir uns achtsam auf den gegenwärtigen Moment einlassen, beginnt Ki zu fliessen und es entwickeln sich neue Wege. Wenn dein Körper das aus Erfahrung weiss, wird dein Tun auf Gelassenheit beruhen und du kannst die Realität sehen.

Sei-Ki ist die Resonanz mit der Lebendigkeit. Der Atem verändert sich, der Körper beginnt sich zu öffnen und zeigt seine Bedürfnisse. Der Mensch findet zu seiner natürlichen Bewegung zurück, die selbstregulierend wirkt. Mit Unterstützung von Gyoki („die atmenden Hände“), Do-Ho (Körperübungen) und Katsugen (spontaner Bewegung) führt uns Daniel an die Grundlagen von Sei-Ki heran.

Sei-Ki ist frei und direkt, eine grossartige Bereicherung für jede Körperarbeit.

Seiki wurde von Akinobu Kishi Sensei (er war über 10 Jahre Hauptassistent von Masunaga) begründet.

Inhalt

  • Bei sich ankommen
  • Gyoki «die Atmenden Hände»
  • Stabilität / Koshi und Hara
  • Unsicherheit als möglicher Einstieg nutzen
  • der Atem als Brücke zwischen Bewusstsein und Unbewusstem
  • Katsugen Undo (Spannung – Gegenwärtigkeit – Ki fliessen lassen – loslassen)

Ziele

  • Die inneren Leister loslassen
  • Vertrauen in den Weg des Körpers finden
  • Das Entfalten der eigenen Natürlichkeit und Unmittelbarkeit entdecken
  • Den Atem als Einstieg in die Resonanz und die Ki-Bewegung nutzen
  • Spontane Bewegung (Katsuge) zulassen, erleben und erkunden

Zielgruppe

Komplementärtherapeut*innen, Psychotherapeut*innen und Menschen, die sich für Berührung interessieren. Die Bereitschaft zu berühren und sich berühren zu lassen.

Daten

  1. November – 22. November 2026

Ort

Kientalerhof

Unterricht (15 Stunden, EMR/ ASCA konform)

Fr. 18.00 mit dem Abendessen. 19.30 – 21.30 Uhr
Sa. 9.00 Uhr – 12.30 und 14.00 – 18.00 Uhr
So. 9.00 Uhr – 12.30 und 14.00 – 16.00 Uhr

Kursleitung

Daniel Schneitter

Kurskosten

CHF 495.-(exkl. Unterkunfts-, Verpflegungskosten und Kurtaxe)

  • Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

    Vaclav Havel
  • Einatmend, beruhige ich Körper und Geist. Ausatmend, lächle ich. Ich verweile im gegenwärtigen Moment und weiß, dies ist der einzige Moment.

    Thich Nhat Hanh
  • Gefühle kommen und gehen wie Wolken an einem windigen Himmel. Bewusstes Atmen ist mein Anker.

    Thich Nhat Hanh
  • Es gibt keinen Weg zum Glück. Das Glück ist der Weg.

    Thich Nhat Hanh
  • Der beste Weg, sich um die Zukunft zu kümmern, ist, sich um den gegenwärtigen Moment zu kümmern.

    Thich Nhat Hanh
  • Das Wunder besteht nicht darin, auf dem Wasser zu gehen. Das Wunder besteht darin, auf der grünen Erde im gegenwärtigen Moment zu gehen, den Frieden und die Schönheit zu schätzen, die jetzt vorhanden sind.

    Thich Nhat Hanh
  • Schön zu sein bedeutet, sich selbst zu sein. Du brauchst nicht von anderen akzeptiert zu werden. Du brauchst dich nur selbst zu akzeptieren.

    Thich Nhat Hanh
  • Und wenn ich jemals ein Leben berührt habe, hoffe ich, dass dieses Leben weiß, dass ich weiß, dass Berührung die wahre Revolution war, ist und immer sein wird.

    Novalis
  • Körper und Geist sind miteinander verbunden, der Körper leitet den Geist, der Geist leitet den Körper, also bewegen sie sich gemeinsam.

    Akinobu Kishi
  • Shiatsu hilft und lernt uns die Einzigartigkeit der Person wertzuschätzen und das Leben selbst zu achten.

    Pauline Sasaki
  • Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder.
    Ich glaube an Letzteres.

    Albert Einstein
  • Returning to the source, beginning anew, and staying simple
    Zurück zur Quelle, Neu beginnend, Einfach bleibend.

    Akinobu Kishi
  • Die Hand, die meinen Körper berührt, berührt mein Leben.  Wenn du mich also berührst, das „Gemeinsame“ von mir, meinen Körper, trittst du in mein Leben, mein Wesen ein, du kommst in meine Wohnung – ganz gleich, wo du mich berührst

    Mahatma Ghandi